Module aufs Dach, Wechselrichter in den Keller, neuer Zähler in den Schrank: Diese Arbeit steht in Westerheim und Umgebung regelmäßig an. Allein 2025 kamen in Westerheim 51 kleine Dachanlagen hinzu. Auf 1.000 Einwohner kommen 38 neue Anlagen seit Anfang 2025 – mindestens anderthalbmal so viel wie bundesweit (19). So viel wird nur in wenigen Gegenden gebaut. Jedes Dach ist eine eigene Baustelle. Da in Westerheim frei stehende Häuser mit Hof und Garten das Ortsbild bestimmen, rechnen Monteure hier meist damit, dass das Gerüst meist ohne Rücksicht auf Nachbarwände steht und große Satteldächer viel Platz für Module lassen. Eigentümerquote 79 %, Anteil der Ein- und Zweifamilienhäuser 95 % (Zensus 2022, in Westerheim): Auf solchen Häusern entstehen die meisten Dachanlagen. Eine 10-kWp-Anlage auf einem Süddach erzeugt in Westerheim rechnerisch etwa 10.900 kWh im Jahr.
Übliche Anlagen auf Einfamilienhäusern liegen zwischen 5 und 15 kWp. Welche Größe ist üblich? Die kleinen Dachanlagen in Westerheim haben laut Register im Mittel 10,6 kWp; 469 solcher Anlagen sind in Betrieb. Einen Batteriespeicher meldet in Westerheim nur ein Teil der Betreiber: 33 % der kleinen Dachanlagen, klar unter Bundesniveau (47 %). Ein vollständiges Angebot nennt Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Fehlt ein Posten, fragen Sie nach, bevor Sie Preise vergleichen. Fürs Budget: Eine fertig montierte Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher setzen wir in Westerheim mit 12.200 bis 16.500 € an – ohne Mehrwertsteuer, weil für Wohnhäuser bis 30 kWp der Nullsteuersatz gilt.

Dachform, Ausrichtung, Fläche, Stromverbrauch – grob geschätzt reicht. Genau aufgemessen wird bei der Besichtigung in Westerheim.
Sie bekommen einen Bestätigungslink. Erst nach dem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe.
Die Betriebe melden sich, schauen Dach und Zählerschrank an und legen ein schriftliches Angebot vor. Den Auftrag vergeben Sie, wenn alles passt.
PLZ 72589, Alb-Donau-Kreis, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Westerheim und die nächsten Orte; Ihre Anfrage geht an Betriebe, die diese Gegend bedienen.
Wer macht was, und wann? Gehen Sie den Ablauf Etappe für Etappe durch – so, wie ihn ein Solarfachbetrieb mit Ihnen abarbeitet. Fristen und Pflichten stehen nur dort, wo das Gesetz sie vorgibt.
Etappen im Überblick
Der Betrieb ruft an, Sie machen einen Termin aus. Vor Ort prüft er Dachfläche, Dachstuhl, Eindeckung und Zählerschrank und fragt nach Ihrem Verbrauch. Legen Sie die letzte Stromabrechnung bereit und fragen Sie nach Referenzen aus der Gegend.
Belegungsplan, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Kabelweg: Daraus entsteht das schriftliche Angebot. Es sollte Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister enthalten. Sie vergleichen und vergeben den Auftrag – Vorschüsse für noch nicht erbrachte Leistungen zahlen Sie besser nicht.
Frist / Pflicht: Mit KfW-Kredit 270: Antrag über die Bank vor Beginn des Vorhabens.
Als Errichter meldet der Fachbetrieb die geplante Anlage beim örtlichen Netzbetreiber an, über dessen Webportal. Wer allen Strom einspeisen will (Volleinspeisung), teilt das vor der Inbetriebnahme in Textform mit. Gebaut wird am besten erst, wenn die Bestätigung des Netzbetreibers vorliegt.
Frist / Pflicht: Bis 30 kW: Prüfergebnis, Zeitplan und Kostenvoranschlag spätestens einen Monat nach der Anfrage (§ 8 EEG, Stand: Oktober 2026).
Gerüst stellen, Ziegel anheben, Dachhaken auf die Sparren schrauben, Montageschienen ausrichten, Module einlegen und klemmen. Die DC-Kabel laufen gebündelt ins Haus. Auf dem Flachdach trägt eine Aufständerung mit Ballast die Module.
Wechselrichter setzen, Leitungen auflegen, Schutztechnik im Zählerschrank einbauen. Reicht der alte Zählerschrank nicht, wird er umgebaut – das gehört ins Angebot und kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Frist / Pflicht: Anschließen darf außer dem Netzbetreiber nur ein Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV).
Der Messstellenbetreiber setzt den passenden Zähler. Der Fachbetrieb nimmt die Anlage in Betrieb, misst nach und hält alles im Inbetriebnahmeprotokoll fest.
Frist / Pflicht: Über 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Bis es mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, speist die Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung ein.
Anlage und Speicher kommen ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Verantwortlich sind Sie als Betreiber; viele Fachbetriebe tragen im Auftrag ein. Der Eintrag ist Voraussetzung für die Einspeisevergütung.
Frist / Pflicht: Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme, der Speicher als eigene Einheit (§ 5 MaStRV). Ohne Eintrag: 10 € je kW und Monat an den Netzbetreiber, nachgeholt rückwirkend 2 € (§ 52 EEG).
So zählen wir: alle Solaranlagen in Betrieb, deren Inbetriebnahme zwischen dem 1. Januar 2025 und dem Stichtag liegt, je Gemeinde aus dem Gesamtdatenexport des Registers, geteilt durch die Einwohner laut Zensus 2022. Fehlen Gemeindedaten, zählt der Landkreis. Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur), Stichtag 01.10.2026; Einwohner: Zensus 2022; eigene Auswertung
Angebot für Ihre Montage anfragen

Planung, Gerüst, Montage, Anschluss, Anmeldung: Ein Fachbetrieb liefert die fertige Anlage mit rund 10 kWp.
Ablauf und KostenModule auf Schienen über Ziegel, Biberschwanz oder Blech: die Aufdach-Montage auf Sattel-, Walm- und Pultdach.
Ablauf und KostenAufständerung mit Ballast oder Verankerung, nach Süden oder Ost-West: Module auf dem flachen Dach des Wohnhauses.
Ablauf und KostenModule ersetzen auf dem geneigten Dach einen Teil der Ziegel und bilden selbst die wasserführende Schicht – flächenbündig im Dach.
Ablauf und KostenSchlüsselfertige Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher: Module, Wechselrichter, Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und Netzanmeldung, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Die übrigen Montagearten stehen in der Tabelle.
| Montageart | Richtwert Westerheim | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Komplettinstallation | 12.200–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Schrägdach | 12.200–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Flachdach | 12.500–16.600 € | 12.000–16.000 € |
| Indach-Photovoltaik | 13.500–19.800 € | 13.200–19.200 € |
Preise berechnet am
Unterbleibt der Eintrag, sieht das EEG eine Zahlung an den Netzbetreiber von 10 Euro je Kilowatt und Monat vor; wird er nachgeholt, sinkt der Betrag rückwirkend auf 2 Euro (§ 52 EEG, Stand: Oktober 2026). Die Verbraucherzentrale weist zudem darauf hin, dass die Vergütung zurückgehalten werden kann und ein Bußgeld droht. Viele Fachbetriebe übernehmen den Eintrag deshalb gleich mit.
Ans Stromnetz anschließen darf die Anlage außer dem Netzbetreiber nur ein Installationsbetrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV). Für diese Eintragung muss der Betrieb unter anderem mit dem Elektrotechniker-Handwerk in der Handwerksrolle stehen und eine verantwortliche Elektrofachkraft beschäftigen; die Eintragung bei einem Netzbetreiber gilt bundesweit. Fragen Sie, ob der Betrieb selbst eingetragen ist oder mit einem eingetragenen Elektrobetrieb zusammenarbeitet.
Zwischen Januar 2025 und dem Stichtag 01.10.2026 sind in Westerheim 114 Solaranlagen in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte mitgezählt – 38 je 1.000 Einwohner, mindestens anderthalbmal so viel wie bundesweit (19). Allein 2025 waren darunter 51 Dachanlagen bis 30 kWp, also genau die Größe, die Solarteure auf Wohnhäuser setzen.
Das klärt der Fachbetrieb bei der Besichtigung. Ältere Zählerschränke müssen für eine Solaranlage manchmal umgebaut werden; das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten und ist in unseren Richtwerten nicht enthalten. Steht dazu nichts im Angebot, fragen Sie ausdrücklich nach.
Nein. Bei Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohnhäusern fällt auf Module, Wechselrichter, Speicher und Montage keine Umsatzsteuer an (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Ein Angebot für ein Einfamilienhaus in Westerheim weist auf diese Posten deshalb keine Mehrwertsteuer aus.
Ja. Ein vollständiges Montage-Angebot nennt Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Steht das Gerüst nicht drin, fragen Sie nach, bevor Sie Preise vergleichen – sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
Ein paar Angaben, eine Bestätigung per E-Mail – dann melden sich bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Westerheim.
Bis zu 3 Angebote holenKostenlos · unverbindlich · Betriebe, die rund um Westerheim montieren
Eine Anfrage, bis zu drei Angebote: Fachbetriebe aus der Gegend um Westerheim und Wiesensteig sehen sich Ihr Dach an und nennen einen Preis für die komplette Montage.