Vom Aufmaß bis zum Registereintrag · 8.005 Orte · kostenlos anfragen
Ein Solarteur erledigt mehr als die Montage: Er plant, schließt an, meldet an und nimmt in Betrieb. Für jeden Ort ab 900 Einwohnern zeigen wir, wie viele Anlagen dort seit 2025 ans Netz gingen – und Sie erreichen mit einem Formular bis zu drei Fachbetriebe aus der Nähe.

Dachform, Ausrichtung, Fläche, Stromverbrauch – grob geschätzt reicht. Genau aufgemessen wird bei der Besichtigung in Ihrer Region.
Sie bekommen einen Bestätigungslink. Erst nach dem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe.
Die Betriebe melden sich, schauen Dach und Zählerschrank an und legen ein schriftliches Angebot vor. Den Auftrag vergeben Sie, wenn alles passt.






Sieben Etappen, fünf Beteiligte: Der Fahrplan zeigt, wer auf der Baustelle was übernimmt und welche Fristen gelten. Darunter: wo in Deutschland seit 2025 am meisten gebaut wurde.
Etappen im Überblick
Der Betrieb ruft an, Sie machen einen Termin aus. Vor Ort prüft er Dachfläche, Dachstuhl, Eindeckung und Zählerschrank und fragt nach Ihrem Verbrauch. Legen Sie die letzte Stromabrechnung bereit und fragen Sie nach Referenzen aus der Gegend.
Belegungsplan, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Kabelweg: Daraus entsteht das schriftliche Angebot. Es sollte Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister enthalten. Sie vergleichen und vergeben den Auftrag – Vorschüsse für noch nicht erbrachte Leistungen zahlen Sie besser nicht.
Frist / Pflicht: Mit KfW-Kredit 270: Antrag über die Bank vor Beginn des Vorhabens.
Als Errichter meldet der Fachbetrieb die geplante Anlage beim örtlichen Netzbetreiber an, über dessen Webportal. Wer allen Strom einspeisen will (Volleinspeisung), teilt das vor der Inbetriebnahme in Textform mit. Gebaut wird am besten erst, wenn die Bestätigung des Netzbetreibers vorliegt.
Frist / Pflicht: Bis 30 kW: Prüfergebnis, Zeitplan und Kostenvoranschlag spätestens einen Monat nach der Anfrage (§ 8 EEG, Stand: Oktober 2026).
Gerüst stellen, Ziegel anheben, Dachhaken auf die Sparren schrauben, Montageschienen ausrichten, Module einlegen und klemmen. Die DC-Kabel laufen gebündelt ins Haus. Auf dem Flachdach trägt eine Aufständerung mit Ballast die Module.
Wechselrichter setzen, Leitungen auflegen, Schutztechnik im Zählerschrank einbauen. Reicht der alte Zählerschrank nicht, wird er umgebaut – das gehört ins Angebot und kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Frist / Pflicht: Anschließen darf außer dem Netzbetreiber nur ein Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV).
Der Messstellenbetreiber setzt den passenden Zähler. Der Fachbetrieb nimmt die Anlage in Betrieb, misst nach und hält alles im Inbetriebnahmeprotokoll fest.
Frist / Pflicht: Über 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Bis es mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, speist die Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung ein.
Anlage und Speicher kommen ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Verantwortlich sind Sie als Betreiber; viele Fachbetriebe tragen im Auftrag ein. Der Eintrag ist Voraussetzung für die Einspeisevergütung.
Frist / Pflicht: Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme, der Speicher als eigene Einheit (§ 5 MaStRV). Ohne Eintrag: 10 € je kW und Monat an den Netzbetreiber, nachgeholt rückwirkend 2 € (§ 52 EEG).
Neue Solaranlagen je 1.000 Einwohner (Inbetriebnahme 01/2025 bis 01.10.2026, Steckersolargeräte eingeschlossen) und neue Dachanlagen bis 30 kWp aus dem Jahr 2025 je 1.000 Einwohner.
| Bundesland | neu je 1.000 | Dach ≤ 30 kWp, 2025 |
|---|---|---|
| Niedersachsen | 23,9 | 7,0 |
| Rheinland-Pfalz | 23,4 | 6,5 |
| Saarland | 21,1 | 5,2 |
| Baden-Württemberg | 21,0 | 6,6 |
| Brandenburg | 20,5 | 5,3 |
| Bayern | 20,3 | 6,5 |
| Schleswig-Holstein | 20,1 | 5,7 |
| Sachsen-Anhalt | 18,8 | 4,7 |
| Thüringen | 18,1 | 4,6 |
| Hessen | 17,4 | 5,0 |
| Nordrhein-Westfalen | 17,4 | 5,0 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 15,8 | 4,0 |
| Sachsen | 14,7 | 3,5 |
| Bremen | 10,7 | 2,6 |
| Hamburg | 7,4 | 2,1 |
| Berlin | 6,2 | 1,4 |
So zählen wir: alle Solaranlagen in Betrieb, deren Inbetriebnahme zwischen dem 1. Januar 2025 und dem Stichtag liegt, je Gemeinde aus dem Gesamtdatenexport des Registers, geteilt durch die Einwohner laut Zensus 2022. Fehlen Gemeindedaten, zählt der Landkreis. Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur), Stichtag 01.10.2026; Einwohner: Zensus 2022; eigene Auswertung
Angebot für Ihre Montage anfragenPlanung, Gerüst, Montage, Anschluss, Anmeldung: Ein Fachbetrieb liefert die fertige Anlage mit rund 10 kWp.
Ablauf und KostenModule auf Schienen über Ziegel, Biberschwanz oder Blech: die Aufdach-Montage auf Sattel-, Walm- und Pultdach.
Ablauf und KostenAufständerung mit Ballast oder Verankerung, nach Süden oder Ost-West: Module auf dem flachen Dach des Wohnhauses.
Ablauf und KostenModule ersetzen auf dem geneigten Dach einen Teil der Ziegel und bilden selbst die wasserführende Schicht – flächenbündig im Dach.
Ablauf und Kosten| Montageart | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|
| PV-Komplettinstallation | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Schrägdach | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Flachdach | 12.000–16.000 € |
| Indach-Photovoltaik | 13.200–19.200 € |
Preise berechnet am
Erst der Ablauf, dann das Angebot: Für jeden Ort zeigen wir, was zu einer fertigen Solaranlage gehört und wer welche Etappe übernimmt – vom Termin auf dem Dach bis zum Eintrag ins Marktstammdatenregister.
Zahlen statt Werbung: Wie viele Anlagen in einem Ort zuletzt ans Netz gingen, stammt aus dem Register der Bundesnetzagentur; Erträge rechnen wir aus Daten des Deutschen Wetterdienstes, Preise aus Auswertungen der Verbraucherzentrale und weiterer Quellen.
Vermittlung ohne Kosten: Ihre Anfrage erhält unser Partner Leadwerke, der sie an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Gegend weitergibt – erst nachdem Sie per E-Mail bestätigt haben. Montiert wird von den Betrieben, nicht von uns; den Auftrag vergeben allein Sie.
Unser bundesweiter Ausgangswert für eine schlüsselfertige Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher: ca. 12.000 bis 16.000 Euro, mit Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und Netzanmeldung, 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Für einen Speicher mit rund 10 kWh kommen nach unserer Schätzung ca. 4.000 bis 7.000 Euro hinzu. Den verbindlichen Preis nennt der Betrieb nach der Besichtigung.
In vier Schritten. Erstens gibt es je Montageart einen bundesweiten Ausgangswert. Zweitens kommen in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Hessen 3 % hinzu. Drittens erhalten dicht bebaute Orte – ab 600 Einwohnern je km², ohne Flächenangabe ab 12.000 Einwohnern – und Stadtteile weitere 2 %. Viertens bekommt jeder Ort eine feste kleine Abweichung: an der Untergrenze −3, −1, 0 oder +1 %, an der Obergrenze 0, +1 oder +3 %. Beide Grenzen werden auf volle 100 € gerundet; die Spanne bleibt mindestens halb so breit wie die Ausgangsspanne, wenigstens 500 €. Startseite, Bundesland-, Kreis- und Leistungsseiten zeigen den Ausgangswert ohne Zuschläge.
Die sieben Etappen von der Besichtigung bis zum Eintrag ins Marktstammdatenregister – und wer jeweils zuständig ist: Sie als Eigentümer, der Solarfachbetrieb, die Elektrofachkraft, der Netzbetreiber, der Messstellenbetreiber. Fristen und Pflichten nennen wir nur, wo das Gesetz sie festlegt: etwa einen Monat für die Antwort des Netzbetreibers (§ 8 EEG) und einen Monat für den Registereintrag nach der Inbetriebnahme, dazu die Regel, wer anschließen darf (§ 13 NAV).
Aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Gesamtdatenexport mit Stichtag 01.10.2026, je Gemeinde ausgewertet: alle Solaranlagen in Betrieb mit Inbetriebnahme ab dem 1. Januar 2025, Steckersolargeräte eingeschlossen, bezogen auf die Einwohner laut Zensus 2022. Zum Vergleich: Ende September 2026 zählte die Bundesnetzagentur bundesweit rund 6,4 Millionen Solaranlagen-Einheiten mit gut 130 Gigawatt Leistung.
Nein. Solarteur-in-der-Naehe.de ist ein Vermittlungsportal: Es zeigt Ablauf, Zubau und Richtpreise für 8.005 Orte und leitet Anfragen weiter. Wer das Formular abschickt und per E-Mail bestätigt, dessen Anfrage erhält unser Partner Leadwerke; er gibt sie an höchstens drei Solarfachbetriebe weiter. Den Partner nennt das Impressum.
Ans Stromnetz anschließen darf die Anlage außer dem Netzbetreiber nur ein Installationsbetrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV). Für diese Eintragung muss der Betrieb unter anderem mit dem Elektrotechniker-Handwerk in der Handwerksrolle stehen und eine verantwortliche Elektrofachkraft beschäftigen; die Eintragung bei einem Netzbetreiber gilt bundesweit. „Solarteur“ bezeichnet eine Weiterbildung in Solartechnik, etwa für Elektro- oder SHK-Handwerker; einige Handwerkskammern bieten außerdem die Fortbildung „Fachkraft für Solartechnik“ an. Für den Anschluss entscheidend ist die Eintragung.
Dach beschreiben, Anfrage per E-Mail bestätigen – bis zu drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region melden sich mit einem Angebot.
Montage-Angebote erhalten