Module aufs Dach, Wechselrichter in den Keller, neuer Zähler in den Schrank: Diese Arbeit steht in Tinnum und Umgebung regelmäßig an. Allein 2025 kamen in der Gemeinde Sylt 25 kleine Dachanlagen hinzu. Je 1.000 Einwohner kamen in der Gemeinde Sylt seit Januar 2025 8 Solaranlagen hinzu, weniger als in den meisten Gemeinden; bundesweit sind es 19. Hier wird eher zurückhaltend gebaut; Ihre Anfrage geht an Betriebe, die die ganze Region bedienen. Gerüst, Leitungsweg, Modulbelegung: Das alles richtet sich nach dem Gebäude. Rund um Tinnum und Westerland gilt häufig, dass Sattel- und Walmdächer überwiegen, Gauben, Dachfenster oder hohe Bäume aber die nutzbare Fläche begrenzen können. Wie alt ist der Bestand? 58 von 100 Wohngebäuden in der Gemeinde Sylt sind vor 1980 gebaut (Zensus 2022). Vor der Montage lohnt deshalb ein prüfender Blick auf Sparren und Lattung. Rund 1.030 kWh pro Kilowattpeak: Mit diesem Richtwert für Tinnum lässt sich jedes Angebot gegenrechnen.
Er beruht auf der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes, nicht auf Werbeangaben. In der Gemeinde Sylt laufen 17 kleine Dachanlagen je 1.000 Einwohner, im Mittel 10,0 kWp groß – eher wenige im Gemeindevergleich (Deutschland: 55). Bei 41 % der kleinen Dachanlagen in der Gemeinde Sylt ist ein Batteriespeicher am selben Ort eingetragen – knapp unter dem Bundeswert von 47 %. Lassen Sie sich beide Varianten durchrechnen. Bevor das erste Modul liegt, geht eine Anfrage an den Netzbetreiber. Bei Anlagen bis 30 kW muss er nach § 8 EEG innerhalb eines Monats antworten – mit Prüfergebnis, Zeitplan und Kostenvoranschlag. Unser Richtwert für Tinnum: 12.100 bis 16.200 € für rund 10 kWp, schlüsselfertig und ohne Speicher. Liegen mehrere Angebote nebeneinander, sehen Sie schnell, welcher Preis pro kWp passt – ob der Betrieb nun aus Westerland kommt oder aus Keitum.

Dachform, Ausrichtung, Fläche, Stromverbrauch – grob geschätzt reicht. Genau aufgemessen wird bei der Besichtigung in Tinnum.
Sie bekommen einen Bestätigungslink. Erst nach dem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe.
Die Betriebe melden sich, schauen Dach und Zählerschrank an und legen ein schriftliches Angebot vor. Den Auftrag vergeben Sie, wenn alles passt.
PLZ 25980, Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein. Die Karte zeigt Tinnum und die nächsten Orte; Ihre Anfrage geht an Betriebe, die diese Gegend bedienen.
Wer macht was, und wann? Gehen Sie den Ablauf Etappe für Etappe durch – so, wie ihn ein Solarfachbetrieb mit Ihnen abarbeitet. Fristen und Pflichten stehen nur dort, wo das Gesetz sie vorgibt.
Etappen im Überblick
Der Betrieb ruft an, Sie machen einen Termin aus. Vor Ort prüft er Dachfläche, Dachstuhl, Eindeckung und Zählerschrank und fragt nach Ihrem Verbrauch. Legen Sie die letzte Stromabrechnung bereit und fragen Sie nach Referenzen aus der Gegend.
Belegungsplan, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Kabelweg: Daraus entsteht das schriftliche Angebot. Es sollte Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister enthalten. Sie vergleichen und vergeben den Auftrag – Vorschüsse für noch nicht erbrachte Leistungen zahlen Sie besser nicht.
Frist / Pflicht: Mit KfW-Kredit 270: Antrag über die Bank vor Beginn des Vorhabens.
Als Errichter meldet der Fachbetrieb die geplante Anlage beim örtlichen Netzbetreiber an, über dessen Webportal. Wer allen Strom einspeisen will (Volleinspeisung), teilt das vor der Inbetriebnahme in Textform mit. Gebaut wird am besten erst, wenn die Bestätigung des Netzbetreibers vorliegt.
Frist / Pflicht: Bis 30 kW: Prüfergebnis, Zeitplan und Kostenvoranschlag spätestens einen Monat nach der Anfrage (§ 8 EEG, Stand: Oktober 2026).
Gerüst stellen, Ziegel anheben, Dachhaken auf die Sparren schrauben, Montageschienen ausrichten, Module einlegen und klemmen. Die DC-Kabel laufen gebündelt ins Haus. Auf dem Flachdach trägt eine Aufständerung mit Ballast die Module.
Wechselrichter setzen, Leitungen auflegen, Schutztechnik im Zählerschrank einbauen. Reicht der alte Zählerschrank nicht, wird er umgebaut – das gehört ins Angebot und kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Frist / Pflicht: Anschließen darf außer dem Netzbetreiber nur ein Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV).
Der Messstellenbetreiber setzt den passenden Zähler. Der Fachbetrieb nimmt die Anlage in Betrieb, misst nach und hält alles im Inbetriebnahmeprotokoll fest.
Frist / Pflicht: Über 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Bis es mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, speist die Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung ein.
Anlage und Speicher kommen ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Verantwortlich sind Sie als Betreiber; viele Fachbetriebe tragen im Auftrag ein. Der Eintrag ist Voraussetzung für die Einspeisevergütung.
Frist / Pflicht: Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme, der Speicher als eigene Einheit (§ 5 MaStRV). Ohne Eintrag: 10 € je kW und Monat an den Netzbetreiber, nachgeholt rückwirkend 2 € (§ 52 EEG).
So zählen wir: alle Solaranlagen in Betrieb, deren Inbetriebnahme zwischen dem 1. Januar 2025 und dem Stichtag liegt, je Gemeinde aus dem Gesamtdatenexport des Registers, geteilt durch die Einwohner laut Zensus 2022. Fehlen Gemeindedaten, zählt der Landkreis. Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur), Stichtag 01.10.2026; Einwohner: Zensus 2022; eigene Auswertung
Angebot für Ihre Montage anfragen

Planung, Gerüst, Montage, Anschluss, Anmeldung: Ein Fachbetrieb liefert die fertige Anlage mit rund 10 kWp.
Ablauf und KostenModule auf Schienen über Ziegel, Biberschwanz oder Blech: die Aufdach-Montage auf Sattel-, Walm- und Pultdach.
Ablauf und KostenAufständerung mit Ballast oder Verankerung, nach Süden oder Ost-West: Module auf dem flachen Dach des Wohnhauses.
Ablauf und KostenModule ersetzen auf dem geneigten Dach einen Teil der Ziegel und bilden selbst die wasserführende Schicht – flächenbündig im Dach.
Ablauf und KostenSchlüsselfertige Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher: Module, Wechselrichter, Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und Netzanmeldung, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Die übrigen Montagearten stehen in der Tabelle.
| Montageart | Richtwert Tinnum | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Komplettinstallation | 12.100–16.200 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Schrägdach | 11.600–16.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Flachdach | 11.900–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Indach-Photovoltaik | 13.200–19.200 € | 13.200–19.200 € |
Preise berechnet am
Nötig ist er nicht. Ohne Batterie nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit Batterie lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Bedarfs decken. In der Gemeinde Sylt ist bei 41 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet – knapp unter dem Bundeswert von 47 %.
Für rund 10 kWp ohne Speicher rechnen wir in Tinnum mit 12.100 bis 16.200 €. Darin stecken Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und die Anmeldung beim Netzbetreiber; Mehrwertsteuer fällt nicht an (Stand: Oktober 2026). Ein nötiger Zählerschrank-Umbau kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten. Verbindlich ist erst das Angebot nach der Besichtigung.
Das klärt der Fachbetrieb bei der Besichtigung. Ältere Zählerschränke müssen für eine Solaranlage manchmal umgebaut werden; das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten und ist in unseren Richtwerten nicht enthalten. Steht dazu nichts im Angebot, fragen Sie ausdrücklich nach.
Seit dem 25. Februar 2025 dürfen neue Anlagen höchstens 60 Prozent ihrer Leistung einspeisen, bis ein intelligentes Messsystem samt Steuerungseinrichtung eingebaut und erfolgreich getestet ist. Was Sie selbst verbrauchen oder einspeichern, zählt dabei nicht mit. Die Begrenzung entfällt, sobald der Netzbetreiber den erfolgreichen Test bestätigt hat.
Für Mängel haftet der Fachbetrieb im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung; nach Angaben der Verbraucherzentrale gelten für Solarstromanlagen üblicherweise fünf Jahre. Welche Frist im Einzelfall gilt, hängt von Vertrag und Anlage ab. Herstellergarantien kommen zur Gewährleistung hinzu: Finanztip rät zu mindestens zehn Jahren Produktgarantie für Wechselrichter und Speicher und mindestens 20 Jahren für die Module. Lassen Sie sich die Garantiebedingungen mit dem Angebot aushändigen.
Ans Stromnetz anschließen darf die Anlage außer dem Netzbetreiber nur ein Installationsbetrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV). Für diese Eintragung muss der Betrieb unter anderem mit dem Elektrotechniker-Handwerk in der Handwerksrolle stehen und eine verantwortliche Elektrofachkraft beschäftigen; die Eintragung bei einem Netzbetreiber gilt bundesweit. Fragen Sie, ob der Betrieb selbst eingetragen ist oder mit einem eingetragenen Elektrobetrieb zusammenarbeitet.
Ein paar Angaben, eine Bestätigung per E-Mail – dann melden sich bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Tinnum.
Bis zu 3 Angebote holenKostenlos · unverbindlich · Betriebe, die rund um Tinnum montieren
Vom Aufmaß bis zum Registereintrag erledigt ein Solarfachbetrieb den ganzen Ablauf. Hier erreichen Sie Betriebe, die in Tinnum und Westerland auf den Dächern stehen.