In Königsbau beginnt jede Solaranlage mit einem Termin auf dem Dach. Wie oft das zuletzt der Fall war, steht im Register: In ganz Konstanz gingen 2025 296 Dachanlagen bis 30 kWp neu in Betrieb. Je 1.000 Einwohner kamen in ganz Konstanz seit Januar 2025 12 Solaranlagen hinzu, ein Wert im unteren Viertel der Gemeinden (Deutschland: 19). Hier wird eher zurückhaltend gebaut; Ihre Anfrage geht an Betriebe, die die ganze Region bedienen. Jedes Dach ist eine eigene Baustelle. Da in Königsbau Mehrfamilienhäuser und geschlossene Straßenzüge das Bild bestimmen, rechnen Monteure hier meist damit, dass das Gerüst im Straßenraum geplant werden muss, die Dachflächen klein ausfallen und Nachbargebäude Schatten werfen können. Laut Zensus 2022 sind in ganz Konstanz 54 von 100 Wohngebäuden Ein- oder Zweifamilienhäuser, ein städtischer Bestand (bundesweit: 82 %). Auf solchen Dächern arbeiten die meisten Solarteure. Sonne gibt es genug: 1.185 kWh je Quadratmeter erreichen Königsbau im Jahresmittel – deutlich mehr als an den meisten Orten hier (Median: 1.088 kWh/m²).
Ein Süddach macht daraus rechnerisch etwa 1.120 kWh pro kWp. Das Register zählt in ganz Konstanz 4.098 Solaranlagen in Betrieb, Steckersolargeräte eingeschlossen; 2.860 sitzen als Anlage bis 30 kWp auf einem Gebäude. Bei 41 % der kleinen Dachanlagen in ganz Konstanz ist ein Batteriespeicher am selben Ort eingetragen – etwas seltener als im Bundesschnitt (47 %). Lassen Sie sich beide Varianten durchrechnen. Die Anlage gehört Ihnen und damit auch die Pflichten des Betreibers, etwa der Eintrag ins Marktstammdatenregister binnen eines Monats nach Inbetriebnahme. Viele Solarteure übernehmen das gleich mit. Schlüsselfertig, 10 kWp, ohne Batterie: Dafür setzen wir in Königsbau 12.700 bis 17.000 € an. Holen Sie zwei oder drei Angebote ein – auch von Betrieben aus Konstanz oder Meersburg.

Dachform, Ausrichtung, Fläche, Stromverbrauch – grob geschätzt reicht. Genau aufgemessen wird bei der Besichtigung in Königsbau.
Sie bekommen einen Bestätigungslink. Erst nach dem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe.
Die Betriebe melden sich, schauen Dach und Zählerschrank an und legen ein schriftliches Angebot vor. Den Auftrag vergeben Sie, wenn alles passt.
PLZ 78464, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Königsbau und die nächsten Orte; Ihre Anfrage geht an Betriebe, die diese Gegend bedienen.
Wer macht was, und wann? Gehen Sie den Ablauf Etappe für Etappe durch – so, wie ihn ein Solarfachbetrieb mit Ihnen abarbeitet. Fristen und Pflichten stehen nur dort, wo das Gesetz sie vorgibt.
Etappen im Überblick
Der Betrieb ruft an, Sie machen einen Termin aus. Vor Ort prüft er Dachfläche, Dachstuhl, Eindeckung und Zählerschrank und fragt nach Ihrem Verbrauch. Legen Sie die letzte Stromabrechnung bereit und fragen Sie nach Referenzen aus der Gegend.
Belegungsplan, Unterkonstruktion, Wechselrichter, Kabelweg: Daraus entsteht das schriftliche Angebot. Es sollte Anfahrt, Gerüst oder Absturzsicherung, Montage samt Kleinmaterial, Dokumentation, Inbetriebnahme sowie die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister enthalten. Sie vergleichen und vergeben den Auftrag – Vorschüsse für noch nicht erbrachte Leistungen zahlen Sie besser nicht.
Frist / Pflicht: Mit KfW-Kredit 270: Antrag über die Bank vor Beginn des Vorhabens.
Als Errichter meldet der Fachbetrieb die geplante Anlage beim örtlichen Netzbetreiber an, über dessen Webportal. Wer allen Strom einspeisen will (Volleinspeisung), teilt das vor der Inbetriebnahme in Textform mit. Gebaut wird am besten erst, wenn die Bestätigung des Netzbetreibers vorliegt.
Frist / Pflicht: Bis 30 kW: Prüfergebnis, Zeitplan und Kostenvoranschlag spätestens einen Monat nach der Anfrage (§ 8 EEG, Stand: Oktober 2026).
Gerüst stellen, Ziegel anheben, Dachhaken auf die Sparren schrauben, Montageschienen ausrichten, Module einlegen und klemmen. Die DC-Kabel laufen gebündelt ins Haus. Auf dem Flachdach trägt eine Aufständerung mit Ballast die Module.
Wechselrichter setzen, Leitungen auflegen, Schutztechnik im Zählerschrank einbauen. Reicht der alte Zählerschrank nicht, wird er umgebaut – das gehört ins Angebot und kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Frist / Pflicht: Anschließen darf außer dem Netzbetreiber nur ein Betrieb, der im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragen ist (§ 13 NAV).
Der Messstellenbetreiber setzt den passenden Zähler. Der Fachbetrieb nimmt die Anlage in Betrieb, misst nach und hält alles im Inbetriebnahmeprotokoll fest.
Frist / Pflicht: Über 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Bis es mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, speist die Anlage höchstens 60 % ihrer Leistung ein.
Anlage und Speicher kommen ins Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Verantwortlich sind Sie als Betreiber; viele Fachbetriebe tragen im Auftrag ein. Der Eintrag ist Voraussetzung für die Einspeisevergütung.
Frist / Pflicht: Spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme, der Speicher als eigene Einheit (§ 5 MaStRV). Ohne Eintrag: 10 € je kW und Monat an den Netzbetreiber, nachgeholt rückwirkend 2 € (§ 52 EEG).
So zählen wir: alle Solaranlagen in Betrieb, deren Inbetriebnahme zwischen dem 1. Januar 2025 und dem Stichtag liegt, je Gemeinde aus dem Gesamtdatenexport des Registers, geteilt durch die Einwohner laut Zensus 2022. Fehlen Gemeindedaten, zählt der Landkreis. Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur), Stichtag 01.10.2026; Einwohner: Zensus 2022; eigene Auswertung
Angebot für Ihre Montage anfragen

Planung, Gerüst, Montage, Anschluss, Anmeldung: Ein Fachbetrieb liefert die fertige Anlage mit rund 10 kWp.
Ablauf und KostenModule auf Schienen über Ziegel, Biberschwanz oder Blech: die Aufdach-Montage auf Sattel-, Walm- und Pultdach.
Ablauf und KostenAufständerung mit Ballast oder Verankerung, nach Süden oder Ost-West: Module auf dem flachen Dach des Wohnhauses.
Ablauf und KostenModule ersetzen auf dem geneigten Dach einen Teil der Ziegel und bilden selbst die wasserführende Schicht – flächenbündig im Dach.
Ablauf und KostenSchlüsselfertige Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher: Module, Wechselrichter, Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und Netzanmeldung, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Die übrigen Montagearten stehen in der Tabelle.
| Montageart | Richtwert Königsbau | bundesweiter Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Komplettinstallation | 12.700–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Schrägdach | 12.200–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Montage auf dem Flachdach | 12.500–17.300 € | 12.000–16.000 € |
| Indach-Photovoltaik | 13.500–20.200 € | 13.200–19.200 € |
Preise berechnet am
Module halten meist 25 bis 30 Jahre. Den Wechselrichter tauscht man in der Regel einmal, nach etwa 10 bis 15 Jahren. Für Versicherung, Wartung und Reparaturen setzt man rechnerisch 1 bis 2 Prozent des Kaufpreises pro Jahr an.
Nein. Steckersolargeräte bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite. Hier geht es um Dachanlagen, die ein Fachbetrieb plant, montiert und anschließt.
An Nachweisen, nicht an Werbesprüchen. Elektrotechniker und Dachdecker sind zulassungspflichtige Handwerke: Einen solchen Betrieb selbstständig führen darf nur, wer in der Handwerksrolle eingetragen ist – in der Regel mit Meisterbrief, gleichwertigem Abschluss oder einer Ausübungsberechtigung nach langjähriger Berufserfahrung. Für den Anschluss zählt die Eintragung im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers. Die Verbraucherzentrale rät außerdem, nach Erfahrung und Herstellerschulungen zu fragen, Referenzen zu verlangen und frühere Kunden anzurufen.
„Solarteur“ bezeichnet eine Weiterbildung in Solartechnik, etwa für Elektro- oder SHK-Handwerker; einige Handwerkskammern bieten außerdem die Fortbildung „Fachkraft für Solartechnik“ an. Als „Solarteur®“ ist der Name einer solchen Weiterbildung geschützt. Für den Netzanschluss entscheidend ist die Eintragung im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers.
Fast jedes intakte Dach. Auf Sattel-, Walm- und Pultdach sitzen die Module auf Schienen über der Eindeckung, auf dem Flachdach auf einer Aufständerung. Ein Süddach bringt am meisten, Ost-West rund 80 Prozent davon, ein Flachdach mit 10 Grad Südneigung etwa 90 Prozent. Ob Eindeckung und Dachstuhl die Last tragen, prüft der Betrieb vor Ort.
Ein paar Angaben, eine Bestätigung per E-Mail – dann melden sich bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Königsbau.
Bis zu 3 Angebote holenDach beschreiben · per E-Mail bestätigen · Betriebe melden sich
Sie suchen einen Solarteur für Königsbau? Ein paar Angaben zu Dach und Haus genügen; Betriebe, die auch Konstanz bedienen, melden sich für einen Besichtigungstermin.